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Ohne Batterie läuft außer Ihnen
Nichts und Niemand

Auch bei stärkstem Frost erwarten Sie von Ihrer Batterie, dass sie Sie nicht im Stich lässt. Sie wird es auch nicht, wenn Sie vorher die Batterie nicht im Stich lassen. Um die Startsicherheit zu gewährleisten, sollten Sie Ihrer Batterie daher jetzt den notwendigen Service zukommen lassen.

Worauf soll ich unbedingt achten ?

     Befestigung Den Einbau sollte möglichst ein Fachmann vornehmen. Achten Sie auf ordnungsgemäße Befestigung der Batterie und darauf, dass die Batterieklemmen fest angezogen sind. Wackelige Batterien sorgen nicht nur für seltsame Geräusche, es kann hier zu Schäden an den Kabeln, Auslaufen von Batteriesäure bis hin zum Fahrzeugbrand kommen.
  Sauberkeit Verschmutzte Batterie leiden oft an Kriechströmen und Störungen an den Kontakten. Das kann von Startproblemen bis hin zur Zerstörung der Batterie führen. Halten Sie daher die Oberfläche daher trocken und sauber. Das gilt vor allem für die Anschlusspole, die mit speziellem Pol-Fett behandelt sein sollten um einen optimalen Kontakt zu ermöglichen.
  Elektrolytstand* Kontrollieren Sie, ob der Elektrolyt immer einige Millimeter über den Platten steht. Bei modernen Batterien sind am transparenten Gehäuse Marken für den oberen und unteren Flüssigkeitsstand angebracht. Achten Sie bitte beim Nachfüllen darauf, dass keine Flüssigkeit überschwappt. Sollte es dennoch geschehen, verschließen Sie die Batterie wieder sorgfältig, schwemmen mit viel Wasser und trocknen alles mit einem Tuch. Ausgelaufene Flüssigkeit kann säurehaltig sein und damit die Korrosion an benetzten Teilen verursachen.
  Batterieverschluss* Die Stopfenleiste bzw. die Verschraubungen müssen immer gut verschlossen sein!

*Punkt 3 und 4 können Sie bei absolut wartungsfreien  Batterien vergessen. Unter normalen Betriebsbedingungen ist bei diesen über die gesamte Batterielebensdauer kein Wasser nachzufüllen.

Was sollte ich sonst noch tun ?

  • Am Besten lassen Sie die Batterie Ihres Wagens zumindest vor jedem Winter checken. Wir prüfen mit einem speziellen Testgerät die Funktionalität und Kapazität.

Batterie-Austausch

Ist der Tausch unumgänglich, bzw. gerade jetzt sinnvoll, sollte man bei der Auswahl einer Ersatzbatterie in der Betriebsanleitung des Fahrzeuges nachsehen. Dort ist ggf. vermerkt, wenn nur ein bestimmter Batterietyp verwendet werden darf. Darüber hinaus werden von Modell zu Modell unterschiedliche Bauformen verwendet, die im Wesentlichen auf die Einbausituation abgestimmt sind.
Wir beraten und helfen Ihnen natürlich gerne bei Auswahl, Beschaffung und Einbau der neuen Batterie.

Gibt es im Vorfeld Anzeichen für das Ende einer Batterie?

  • Beim Starten des Fahrzeug stellen Sie fest, dass der Anlasser den Motor nur noch widerwillig in Gang bringt.
  • Während des Startens werden die Kontrollleuchten im Armaturenbrett Ihres Autos deutlich schwächer, als dies sonst der Fall ist.

Es ist Sommer, ich drehe den Zündschlüssel, aber nichts geschieht !

  • Entweder die Batterie ist am Ende, oder es ist auch gut möglich, dass Sie einen Verbraucher wie z.B.: ein Licht Ihres Fahrzeugs nicht abgeschalten haben und damit die Energie der Batterie aufgebraucht haben. Im zweiteren Fall können Sie normalerweise das Fahrzeug mit Starthilfe (Anschluss einer zweiten Batterie) wieder zum Laufen bringen, oder besser die Batterie mit einem passenden Ladegerät aufladen.

Wozu braucht man die Batterie ?

  • Nun Ihr Fahrzeug wird in der Regel mit der Energie von Benzin oder Diesel angetrieben. Die in den Treibstoffen gespeicherte Energie wird frei, wenn diese in den Zylindern verbrannt werden. Um einen Motor zu starten muss dieser mit dem Starter in Drehung versetzt werden und die Verbrennung erfolgen. Für beides wird elektrische Energie aus der Batterie verwendet.

Wieso kann das die Batterie ?

  • Eine Autobatterie ist ein sogenannter Bleiakkumulator. Durch chemische Prozesse im Inneren der Batterie wird eine elektrische Spannung erzeugt. Diese elektrische Spannung kann bei Bedarf jederzeit abgegeben werden.

Wieso ist die Batterie nach dem Starten nicht leer ?

  • Batterien sind darauf ausgelegt eine ganze Reihe von Starts durchführen zu können. Weiters wird die Autobatterie während der Fahrt durch die Lichtmaschine aufgeladen. Die Batterie speichert die elektrische Energie, um diese beim nächsten Start des Fahrzeugs wieder bereitzustellen.

Wieso muss man die Batterie dann tauschen ?

  • Natürlich altert jede Autobatterie im Laufe der Jahre. Die chemischen Prozesse zur Erzeugung der elektrischen Spannung bzw. zum Speichern der elektrischen Energie in der Autobatterie werden durch die Alterung immer schwächer. Die Folge ist , dass die Energie in der Autobatterie irgendwann einmal nicht mehr ausreicht, um den Anlasser des Fahrzeugs ausreichend mit Energie zu versorgen.

Wieso hab ich immer im Winter Probleme mit der Batterie ?

  • Nicht nur die Alterung der Autobatterie ist es, die für eine Verzögerung der chemischen Prozesse sorgt. Auch niedrige Außentemperaturen können die Funktionstüchtigkeit der Batterie wesentlich einschränken. Funktioniert eine Autobatterie im Sommer noch ausreichend, dann kann spätestens die Kälte im Winter dafür sorgen, dass die gespeicherte elektrische Energie nicht mehr ausreichent. Dies macht sich  bemerkbar, indem zum Winteranfang das Fahrzeug nicht mehr anspringt, wenn die Temperaturen das erste Mal den Gefrierpunkt unterschreiten. Sprich der Anlasser dreht nur sehr langsam, oder gar nicht mehr. Im Extremfall leuchten selbst die Kontrolllampen am Armaturenbrett nur schwach, oder gehen aus wenn man den Anlasser betätigt.

Brauche ich während der Fahrt eine Batterie ?

  • Im Prinzip nicht, aber fast alle Fahrzeuge benötigen die Batterie um etwaige Verbrauchsspitzen bewältigen zu können, die die Lichtmaschine nicht leisten kann.

Was ist so die Lebensdauer einer Batterie ?

  • Die Lebensdauer einer Autobatterie liegt durchschnittlich bei 5 und 6 Jahren. Wenn die Batterie bereits nach 3 Jahren aufgibt, liegt es oftmals an Kurzstrecken. Denn bei Kurzstrecken hat der Akku nicht die Möglichkeit, wieder komplett zu laden. Wenn dann noch viele Verbraucher, wie beispielsweise Gebläse, Radio, Navigationsgerät oder Kälte hinzukommt, ist das der Tod für jeden Akku.

No-Name-Batterien oder Billiglinien von Markenherstellern ?

  • Können ausreichen, wenn Ihr Fahrzeug nur wenige elektrische Verbraucher hat und nicht hauptsächlich für Kurzstecken benötigt wird, sonst sollten Sie auf Markenprodukte zurückgreifen. Gebrauchte Batterien können wir der Regel nicht empfehlen.

Was gibt es eigentlich für Batterie-Typen

Kalzium (CA+/CA-)

Der Trend geht schon seit vielen Jahren zu diesem Typ, der einen geringen Wasserverbrauch und eine niedrige Selbstentladungsrate aufweist. Kalzium-Batterien sind empfehlenswert wenn die Batterie hohen Temperaturen ausgesetzt ist (Motorraum) oder an einem schwer zugänglichen Ort eingebaut ist. Demgegenüber steht als minus eine geringe Zyklenfestigkeit (= Fähigkeit , viele Lade- und Entladevorgänge zu überstehen. Hersteller verbauen in modernen Fahrzeugen mittlerweile zu 90% diesen Batterietyp.

Hybrid (Antimon+/CA-) 

Höherer Wasserverbrauch gegenüber reinen Kalzium-Batterien. Je nach Bedarf muss destilliertes Wasser nachgefüllt werden. Daher ist dieser Batterie-Typ meist an den Nachfüllstopfen zu erkennen. Was nicht ausschliesst, dass auch Kalzium Batterien mitunter mit zu öffnenden Stopfen ausgestattet sind. Bei besonders reinem Material fällt der Unterschied im Wasserverbrauch nur gering aus.

Low Antimon (Antimon+/Antimon-) 

Nur noch selten als Starterbatterie verwendet. Hohe Zyklenfestigkeit , aber eher eingeschränkter Kaltstartstrom. Häufiges Nachfüllen von Wasser nötig.

Rekombination Bei der Bleibatterie mit flüssigem Elektrolyt wird während des Ladevorganges, vor allem zum Ende hin, Wasser in Wasserstoffgas und Sauerstoffgas zersetzt. Diese Gase entweichen aus den Zellenstopfen. Als Ausgleich muss Wasser nachgefüllt.werden. Bei der Rekombinationsbatterie (AGM) ist der Elektrolyt in einem Mikroglasfaservlies gebunden. Der Porenraum wird meist zu 90% ausgefüllt.Bei der Lagerung entsteht bei geeigneter Auslegung der positiven und negativen Plattenkapazitäten zunächst an der postiven Platte Sauerstoff. Dieser kann durch die freien Poren direkt zur negativen Platte wandern. Dort rekombiniert er mit dem H+Ionenstrom vom Elektrolyten und dem Elektronenstrom aus der Elektrode wieder zu Wasser. Durch diesen Prozess wird die Wasserstoffentwicklung fast vollständig unterdrückt. Das Wasser diffundiert zur positiven Elektrode zurück. Der Kreislauf der Zersetzung und Rekombination des Sauerstoffes ist geschlossen.