reifen-service   
Mit schlechten Schuhen geht man auch schlecht und nach einigen Jahren werden uns die Gelenke die Rechnung präsentieren.
Genau so ist es mit den Autoreifen und Felgen, sie müssen von guter Qualität sein und einfach passen. Als Verbindung von Fahrzeug und Straße kommt Ihnen ein ganz wesentlicher Anteil am Fahrverhalten des Fahrzeugs zu und die Abstimmung zwischen Fahrwerk und Reifen ist von größter Wichtigkeit. Es ist also wichtig, den richtigen Reifen am richtigen Fahrzeug, zum richtigen Zeitpunkt zu haben, und genau dafür können wir sorgen.

Was wir Ihnen anbieten können:

  • Räderwechsel (Umstecken)
  • Reifenwechsel
  • Auswuchten
  • Elektronisches Feinwuchten
  • Reifengas
  • Felgenreparatur
  • Achsvermessung
  • Neue Reifen
  • Fallweise gebrauchte Reifen

 

Gesetzliche Bestimmungen

Alle Reifentypen

Grundsätzlich sind an allen Fahrzeugen nur jene Reifen anzubringen, welche in den Fahrzeugpapieren (Typenschein, CoC-Papiere) vom Hersteller als geeignet und zugelassen angeführt werden.
Insbesondere ist dabei auf Dimension und Geschwindigkeitsindex, sowie die Dimensionierung der Felgen zu achten.
Felgen und Reifen, die nicht im Typenschein eingetragen sind, müssen der Abteilung für  technische Verkehrsangelegenheiten angezeigt werden. Die Änderung wird in das Fahrzeuggenehmigungsdokument (Zulassungsbescheinigung verbunden mit Datenauszug oder Typenschein oder Einzelgenehmigung oder COC) eingetragen.

sommer-reifen

Sommerreifen

Mindestprofiltiefe 1,6 mm über die gesamte Lauffläche.

Winterreifen

winter-reifen

  • 5 mm für Winterreifen mit Diagonalbauweise (z.B. Oldtimer)
  • 4 mm für Winterreifen mit Radialbauweise
  • 4 mm für Spikereifen

       

Wann gilt die Winterreifen-Pflicht?

Die Vorschrift zur Winterreifen-Pflicht gilt von 1. November bis 15. April (seit 1.1.2008) mit dem ausdrücklichen Zusatz "bei winterlichen Verhältnissen".
Das heißt bei Schnee, Matsch oder Eis. Ausgenommen sind parkende Fahrzeuge. Als Alternative zu Winterreifen können mit Einschränkungen auch Schneeketten verwendet werden.

Was besagt die Winterreifen-Pflicht?

Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen höchstzulässigen Gesamtgewichts dürfen im angeführten Fall nur dann in Betrieb genommen werden, wenn an allen Rädern Winterreifen montiert sind oder wenn Schneeketten an den Antriebsrädern angebracht sind. Schneeketten allerdings nur dann, wenn die Fahrbahn mit einer zusammenhängenden oder nicht nennenswert unterbrochenen Schnee- oder Eisschicht bedeckt ist und wenn dadurch die Oberfläche der Fahrbahn nicht beschädigt wird.

Geldstrafen?

Einfache Verstöße werden mit einer Organstrafmandat von EUR 50 geahndet. Bei Gefährdung können es bis zu EUR 5000 werden.

Welche Reifen gelten als Winterreifen?

Reifen gelten nur dann als Winterausrüstung, wenn in der Seitenwand eine Gravur mit der Aufschrift "M+S" vorhanden ist und die Profiltiefe über die gesamte Reifenbreite mehr als 4 mm (bei Diagonalreifen 5 mm) beträgt. Das gilt auch für Ganzjahresreifen und Spikereifen.

Sommerreifen - Winterreifen - ?-Reifen

sommer-reifenSommerreifen

sind für trockene und nasse Straßenverhältnisse ab etwa 7oC gebaut. Sie verfügen über eine Gummimischung, die auch bei hohen Temperaturen nicht zu weich wird und eine hohe mögliche Geschwindigkeit und relativ geringe Abnutzung verzeichnen soll. Worum es also geht ist der ideale Kompromiss zwischen Fahrkomfort - geringem Rollwiderstand – und guter Haftung (auch bei Nässe). 

Natürlich gibt es eine Reihe von Komponenten die für die Fahrleistungen und das daraus empfundene Fahrgefühl verantwortlich sind. Die wesentlichsten davon sind:

  • Breite des Reifens (meist breiter als bei Winterreifen)
  • Verhältnis der Reifenhöhe zur Reifenbreite (meist kleiner als bei Winterreifen)
  • Reifenaufbau 
  • Felgengröße (meist größer als bei Winterreifen)
  • Geschwindigkeitsindex 


winter-reifenWinterreifen

sind für niedrige Temperaturen unter 7oC und winterliche Straßenverhältnisse ausgelegt. Die Gummimischung muss auch bei niedrigen Temperaturen ausreichend elastisch sein, um die notwendige Verzahnung und Kraftübertragung  zu erreichen. Winterreifen sind mit dem M+S-Symbol (Matsch und Schnee) gekennzeichnet. Sie weisen neben einem gröber geschnittenen Profil zusätzliche Lamellen auf, die eine Verzahnung mit Matsch und Schnee ermöglichen. Je mehr Greifkanten umso besser die Haftung.
Unser Tipp: Fahren Sie den Winterreifen bei kalten, aber trockenen Wetter mit 0,2 bis 0,3 Bar höherem Druck. Bei winterlicher Fahrbahn aber auf jeden Fall ablassen, damit Sie die volle Traktion erreichen.

 Natürlich gibt es auch hier eine Reihe von Komponenten die für die Fahrleistungen und das daraus empfundene Fahrgefühl verantwortlich sind. Auch hier sind die Wesentlichsten:

  • Breite des Reifens (meist schmäler als bei Sommerreifen)
  • Verhältnis der Reifenhöhe zur Reifenbreite (meist größer als bei Sommerreifen)
  • Reifenaufbau 
  • Felgengröße (meist kleiner als bei Sommerreifen)
  • Geschwindigkeitsindex 

Ganzjahresreifen

Mit Ganzjahresreifen wir versucht den Spagat zwischen den Anforderungen an Sommer-  und Winterbetrieb zu schaffen. Das Resultat ist ein Kompromiss der auf Schnee keinesfalls einem Winterreifen entspricht und im Sommer aufgrund des erhöhten Rollwiderstandes Kraftstoff kostet. Davon abgesehen ist der Verschleiß im Sommer natürlich erhöht.
Der Ganzjahresreifen ist in Österreich wenig beliebt, kann aber für Fahrzeuge, die generell wenig gefahren werden und bei Schnee in der Garage bleiben durchaus als Alternative betrachtet werden.

Spike-Reifen

Früher weit verbreitet stellen Spikebereifungen heute eher die Ausnahme dar und werden hauptsächlich im direkten Bereich der Alpen verwendet. An der Lauffläche sind Stahl- oder Hartmetallstifte angebracht die speziell bei eisiger Fahrbahn die Traktion wesentlich erhöhen. Auf trockener oder nasser Fahrbahn ist allerdings das Gegenteil der Fall. Die Nutzung von Spikereifen ist in Österreich von Oktober bis Mai mit eingeschränkter Geschwindigkeit erlaubt. Ähnlich in der Schweiz. In Deutschland mit kleinen Ausnahmen (kl. Deutsches Eck) verboten.